Wrrroooommmm bei den Herren 40
Wrrroooommmm bei den Herren 40

Wrrroooommmmmmm: Am 3. Spieltag (13.6.) der 2. Bezirksklasse Gr. 059 ging es für die TCE-Herren 40 nach Pforzheim zum TC Wolfsberg mit der Aufgabe, die bisher erreichte Pole Position am Ende des Tages ins Ziel zu fahren. Pünktlich um 14 Uhr gingen die Ampeln auf Grün und das Rennen am Wolfsbergring nahm seinen Lauf.
Norbert Jung auf Position 2 lieferte sich zunächst ein Rad an Rad Duell, konnte dann aber nach der ersten Hälfte mit einem knappen Vorsprung in die Box einfahren und zog im zweiten Teil seinem Gegner zunehmend davon, um mit einem sicheren Vorsprung über die Linie zu gehen (6:4, 6:2).
Axel Krackow an 4 dagegen hatte anscheinend die falsche Konfiguration gewählt, und sah zunächst die Rücklichter seines Ziels immer kleiner werden. Nach hektischem Bordfunkverkehr und Analyse wurden dann aber die richtigen Parameter justiert, die Krackow Four Engine nahm ihren Dienst weisungsgemäß auf und saugte sich wie eine Kracke in den Windschatten des Gegner, konterte ihn noch kurz vorm ersten Boxenstopp aus, um dann in Teil 2 den Mitbewerber mit ungezügelter Krackenpower in einer schwarzen Wolke zurück zu lassen (7:5, 6:0).
Georg König hatte unmittelbar nach der ersten Runde bereits Probleme mit dem Fahrwerk des Schorsch Evolution Drive 6, und schlingerte schwerst, aber immer noch kontrolliert, über den Kurs. Ein König ist aber kein König, wenn er sich von solchen Beiläufigkeiten aus der Spur bringen lässt. Trotz aller Schwierigkeiten gab er seinem Kontrahenten nie die Chance, und hielt ihn bis zum Ende auf Entfernung (6:4, 6:0).
Ingo Strauß auf der 1 hatte es diesmal mit einem, allen Leistungsdaten zum Trotz, perfekt eingestellten Gegner zu tun. Das Peacock Future to Infinity Aggregat konnte, trotz heftiger Gegenwehr, an diesem Tag leider nicht den einheimischen Konkurrenten abhängen (1:6, 1:6). Auf der dritten Startposition trat Sascha Trauztsch das Gaspedal bis zum Unterboden durch, ein heißer Ritt um den Ring. Sein Gegner jedoch hielt lange Zeit die Spur, und konnte ein ums andere mMl zum Überholen ansetzen. Gegen Ende kämpften beide Parteien mit den Spritreserven, das bessere Ende hatte das TCE-Team, für das die Zielflagge zuerst gewunken wurde (6:4, 6:3).
Auf der 5 mit Torsten Schach im Cockpit hatte das Reifenteam des TCE einen perfekten Job abgeliefert. Ein Strich aus Gummi und Teer plus die zuverlässige Chesster 6 Engine machten ab hellgrün erst einmal Strecke zwischen sich und dem Mitbewerber um die Schwarz-Weiße Flagge. Das System im Griff verlief der erste Teil der Begegnung unter kontrollierten Bedingungen, die Tücke im Detail machte dieses Duell interessant. So mancher PS-Bolide schnurrt seine Kilometer klaglos herunter, bis der Leichtsinn des Fahrers meint, sich in die Angelegenheit einmischen zu wollen. So auch hier im zweiten Teil des Duells. Nach dem ersten Boxenstopp holte der Gegner mächtig Schwung, war schon im Rückspiegel des Führenden zu sichten, jedoch verrichteten Routine gepaart mit Erfahrung ihren Dienst und lenkten das Gefährt ungefährdet ins Ziel (6:0, 6:4).
Mit 5:1 Flaggen im Rücken ließ es sich entspannt in die Doppel-Konkurrenzen cruisen. Hier ließen die Fahrer des TCE etwas Federn und Blech, am Ende steht dennoch ein 6:3 Erfolg für die Unsrigen.

geschrieben von: ts, 15.06.2015 16:40  Uhr